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Interprint Möbeltage 2014

„Into Spaces“ in Arnsberg

„Into Spaces“ lautete der Leitgedanke und Impuls für einen Workshop der besonderen Art, der sich auch in 2014 wieder als Besuchermagnet erwies: Zum 8. Mal in Folge fanden die „Interprint Möbeltage“ statt, die jedes Jahr neu inszeniert werden. In diesem Jahr konnten die Teilnehmer bewusst erleben, wie Atmosphäre im Raum entsteht und wo der Mensch an Grenzen seiner Wahrnehmung stößt.

Die ungewöhnliche Umsetzung von Raumszenarien zog in diesem Jahr Besucher aus 175 Unternehmen an. Erneut eine deutliche Steigerung zum Vorjahr: In 2013 waren es 130 Firmen. Innerhalb von drei Wochen zeigte das Interprint Designteam täglich drei Trendpräsentationen, die inspirierten und neue Denkanstöße lieferten.

Auf den Möbeltagen bindet das Interprint Team alljährlich Kunden und Partner aus der Möbel- und Holzwerkstoffindustrie in den Prozess der Dekorentwicklung ein. Und das früher als in der Branche üblich. In den vergangenen sieben Jahren hat der Workshop deutlich an Popularität gewonnen, ein Event, über das man in der Branche spricht. Ein entscheidender Vorteil für alle Teilnehmer: durch den Austausch über aktuelle Entwicklungen und Trends nimmt jeder für sich wichtige Anregungen mit in die Weiterverarbeitung.

Räume erkunden
Menschen nehmen Räume unterschiedlich wahr. Ganz gleich, ob Lebens-, Arbeits- oder Wohnraum, Licht-, Farb- oder Klangraum – man kann ihn individuell „füllen“ und erleben. Die diesjährige Präsentation führte die Besucher durch das ganze Unternehmen. An verschiedenen Stationen konnte jeder seine eigene Raum-Erfahrung machen: Wo beginnt ein Raum, wo endet er? Welche Stimmung vermittelt er? Wann fühlt man sich in ihm wohl? Fragen, die eine kreative Auseinandersetzung schüren.

Raumgrenzen erfahren
Die Arbeit mit Räumen ist das „täglich Brot“ und die Leidenschaft von Interprint und den Partnern aus der Möbelindustrie. Sie alle gestalten Elemente im Raum, die diesem Atmosphäre geben. Sozusagen als „Upgrade“. Die Tour „Into Spaces“ startete im Atrium des Interprint Design Centres – in einem Quadrat, der Urform eines Raumes. Wie unterschiedlich zwei gleich Räume wirken können, demonstrierten zwei Blockhäuser, die außen identisch, im Inneren jedoch ihre eigenen Raum-Grenzen aufzeigten: Durch Spiegelungen entsteht unendliche Weite und Tiefe, durch Isolation und Lautlosigkeit fühlt man sich „beklemmend eingeengt“. Raumempfinden ist immer individuell – visuell und akustisch. Nächste Station: die Verknüpfung von verschiedenen Raumebenen wie dem Sprach-, Kultur- und Weltraum durch die „Voyager“-Sonde. Eine weitere Station thematisierte den privaten Raum, bzw. die Privatsphäre, die jeder für sich beansprucht, also etwa eine Armlänge zum nächsten Menschen.

Raumtrends – neue Impulse
Wie also schafft man eine zeitgemäße „Raumatmosphäre“, in der sich Menschen wohlfühlen? Das Team von Interprint sieht den Trend, dass „Wohlfühlatmosphäre“ in naher Zukunft vor allem durch Gestaltungselemente geprägt sein wird, die wir aus dem „Scandinavian Design“ kennen. Präsentiert wurde ein breites Spektrum neuer Holzdekore. Fast noch wichtiger als die jeweilige Holzart ist dabei die Art der Oberflächenbearbeitung. Im Mittelpunkt standen hier 3D-Effekte und handwerklich bearbeitete Oberflächen, die eine markante und aussagekräftige Optik schaffen, aber dennoch eher elegant und nicht rustikal wirken. Bei den Farben der Holz-Dekore dominieren helle Töne mit einem leichten blau-gräulichen Touch und dunklen Poren.







​Einige Besucher hatten ein angenehmes „déjà vu“: die auf den „Möbeltagen 2013“ präsentierte und seinerzeit neu definierte Buche „Iconic“ ist inzwischen ein Dekor, das man in den Programmen namhafter Möbel- und Holzwerkstoffhersteller findet. Es hat sich erfolgreich am Markt etabliert, man könnte sagen: „ein neuer Klassiker“.

Mit viel Leidenschaft erfinden wir die Möbeltage jedes Jahr wieder neu.

Bemerkenswert auch die neuen Steindekore, textilen Optiken und grafischen Strukturen. Eine neue Farbreihe von „Visual Perfect“ Unifarben bestach mit einem leicht pudrig, matten „Grau-Touch“. Sie lassen sich in aktuelle Wohnatmosphären perfekt integrieren.

Wenn Raumgrenzen sich auflösen
Ein alter amerikanischer Schulbus – sozusagen ein „bewegter Raum“ aus einem anderen Kulturraum – brachte die Besucher zur nächsten Station. „The american way of driving“ sorgte für gute Stimmung.
Mitten durch die Produktion von Interprint ging es zum sogenannten „Blob“. Im Inneren einer mit Luft gefüllten Stoffhülle fanden sich die Besucher wie in einer Luftblase wieder, die erfüllt wurde von einer Komposition aus Licht, Farbe und Klang. Das Raumgefühl, das dabei entstand, war ein ganz besonderes. Grenzen und Horizont lösten sich einfach auf. Sicher einer der Höhepunkte von „Into Spaces“.

Shades of White
Den zweiten Teil der Dekorpräsentation dominierte die wahrscheinlich absatzstärkste Farbe der Möbel- und Holzwerkstoff-Branche: das Weiß. Wie vielschichtig und hochwertig dieser Farbton wirken kann, dokumentierte eine interessante Idee des Interprint-Teams. Die Inspiration dahinter: das „White Album“ der Beatles. Sieht man sich eine Reihe dieser Alben heute genauer an, so hat die Zeit die weißen Covers unterschiedlich gefärbt. Auf diese Weise entstand die Idee von „Shades of White“ – einer Farbreihe von Weißtönen mit verschiedenen farblichen Nuancen.

Raumgestaltung und Technik
Produkt-Innovationen, Ideen und Impulse für die Weiterverarbeitung waren ebenso Themen der Möbeltage. Im Mittelpunkt der Gespräche standen neue Möglichkeiten in der HotCoating-Veredelung, die Optimierung der Imprägnierbarkeit von Weißtönen, zusätzliche Einsatzmöglichkeiten vorhandener EIR-Press-Strukturen sowie drucktechnische Innovationen zur Erkennung von Produktkopien.

Salvatore Figliuzzi, Leiter Marketing und Dekorentwicklung, der gemeinsam mit Maurizio Burrato und Daniel Heitkamm aus dem Designteam präsentierte, freute sich über die positive Resonanz der Besucher: „Mit viel Leidenschaft erfinden wir die Möbeltage jedes Jahr wieder neu. Nur eines ändert sich nicht. Dass wir unseren Kunden und Partnern Impulse geben wollen und den kreativen Austausch suchen, um am Ende gemeinsam erfolgreiche Produkte zu entwickeln. Es ist eine große Herausforderung, aber ich denke zugleich unsere Pflicht, den Kunden, die aus ganz Europa und darüber hinaus zu uns kommen, viele Anregungen mitzugeben. Das ist der Sinn des Workshops. Wenn es uns am Ende gelingt, die Besucher nachhaltig zu inspirieren – und das Feedback war einfach super – dann gehen wir natürlich umso motivierter in das neue Jahr.“

Unser kurzer Film gibt Ihnen ein paar Eindrücke von diesem Workshop: zum Film