Willkommen bei Interprint International.

Sie besuchen diese Seite aus Deutschland. Welche Inhalte möchten Sie sehen?

Der Seiteninhalt kann je nach Land variieren.
×

Eine neue Sicht der Dinge

Interprint Möbeltage

Es war bereits die 7. Ausgabe der "Interprint Möbeltage", zu denen sich wieder zahlreiche Besucher aus aller Welt einfanden. Von Ende Oktober bis Mitte November nahmen mehr als 230 Entscheider aus über 130 Unternehmen an dem trendorientierten Workshop des internationalen Dekordruckers teil. Die Partner der Holzwerkstoff- und Möbelindustrie kamen aus ganz Europa und sogar aus Südamerika nach Arnsberg. Das diesjährige Motto „Points of View“ inspirierte mit ungewöhnlichen und neuen Perspektiven.

Kann man die Welt mit anderen Augen sehen? Man kann, wenn man bereit ist, seinen Blickwinkel - seinen „point of view“ - zu ändern. Salvatore Figliuzzi, Leiter Dekorentwicklung & Marketing, Maurizio Burrato und Daniel Heitkamm aus dem Design- und Marketingteam nahmen die Besucher der diesjährigen "Interprint Möbeltage" mit auf einen visuellen Trip. Das Ziel der „Reisegruppen“ war es, neue Sichtweisen kennenzulernen. Insgesamt sechs Stationen gab es zu erleben: die Veränderung der Märkte, Offenheit für Innovationen und Inspirationen, besondere Stimmungen, das Licht und die Zeit.

Einfach und komplex
Der Weg vom Walkman zum MP3 Player dokumentiert die rasante Entwicklung im Industrie-Design. So einfach und schlicht das Design eines MP3 Players nach außen wirkt, so komplex ist die Technologie dahinter. Ähnlich in unserer Branche: Dekore wirken auf den ersten Blick „nachvollziehbar“, bergen aber vielschichtige Prozesse in sich.

Auch Märkte werden zunehmend komplexer und vielschichtiger - sie verändern sich, neue Marktplätze entstehen. Einer ist das Internet. Um in neuen Einkaufswelten Erfolg zu haben, müssen Anbieter Ihre potentiellen Kunden emotional ansprechen und Ihnen Orientierung bieten. Less is more – weniger ist mehr.

Die Zukunft von gestern
Ist die Zukunft heute wirklich so, wie man sie sich früher ausgemalt hat? Die 60er-Jahre gehörten der Raumfahrt. Also stellte man sich vor, im Jahr 2000 Klassenfahrten zum Mond zu machen und mit dem eigenen Auto durch die Stadt zu fliegen. Doch es kam ganz anders. Was wirklich kam, war noch vor 50 Jahren unvorstellbar: das Computerzeitalter und die Digitalisierung der Technik.

Analog und digital
Aller Digitalisierung zum Trotz gibt es eine spürbare Rückbesinnung auf „das Echte“. Das ist bei Interprint nicht anders. Dekorentwicklung beginnt analog, beim Holz-Fachmann, der mit „analogem Werkzeug“, Hobel & Co., die authentische Vorlage schafft. Dann erst kommt der Repro-Fachmann mit seinen digitalen Werkzeugen und arbeitet das Dekor visuell aus, damit am Ende wieder etwas „authentisches, analoges“ daraus hergestellt werden kann. Ebenso paradox wie genial ist es, wenn man „Altbekanntes“ mit innovativen Technologien neu inszeniert. Wer erinnert sich nicht an die Polaroid-Kamera?! Aus ihr wurde eine digitale Sofortbildkamera. Und aus digitalen Bildern macht man mittlerweile wieder Fotobücher, die an das gute alte Album erinnern. Ein Phänomen, ähnlich wie die Entwicklung von Holzdekoren.







​„Jenseits der Eiche“ entstehen aus vielen natürlichen Elementen neue Holzdekore mit starkem Charakter. Der Trend zu Used- und Repair-Looks, Textil- und Steinoptiken – das ist die Lust auf Echtheit.

Gemeinsam mit unseren Partnern der Branche konnten wir Produkte und Märkte aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Die Farbpalette der neuen Holz-Interpretationen geht von natürlichen über weißlich-grauen bis hin zu dunkleren Tönen. Salvatore Figliuzzi und sein Team zeigten im Workshop sowohl Dekorneuheiten als auch aktuelle Dekor-Beispiele, die bereits erfolgreich von Holzwerkstoff- und Möbelherstellern umgesetzt wurden.

Farbe macht Stimmung
Besonders interessiert waren die Besucher an Farbstimmungen, die sich mit den Holzdekoren optimal kombinieren lassen. Die neuen Uni-Farben von Interprint leben durch die Idee „From Dusk till Dawn“. Das sind sanfte, graue und gelbliche Töne - vom Abend bis zur Morgendämmerung. „Echt“ wirken auch die Oberflächen von metallischen Werkstoffen, wie z.B. Stahl, Messing, Kupfer oder Zinn – die Trendfamilie „Cosmic Sparkle“. Und aus dem Fashion und Interieur Design wurde ein ganz besonders eigener Farbton für die Interprint-Dekore adaptiert: „Jade“, der Edelstein mit dem magischen Grünton.

Licht aus anderen Perspektiven
Mit Licht kann man genial gestalten - sowohl im Raum als auch im Möbel. Auch deshalb, weil farbige Flächen Licht reflektieren. Die indirekte Kombination von Unifarben mit weißen Möbeloberflächen sorgte bei den Besuchern für ein kreatives Aha-Erlebnis. Aber Licht macht in Zukunft noch mehr Karriere – in der Datenübertragung: Wird Wi-Fi vielleicht zu Li-Fi?

Ansichten und Ausblicke
Die Teilnehmer des „Point of View“ Workshops erlebten den Höhepunkt ihrer visuellen Reise im Atrium des Interprint Design Centres. Dort hieß es „Atem anhalten!“. „Parkourläufer“ setzten mit einer atemberaubenden Performance in Szene, wie unterschiedlich die Sichtweisen der Menschen sein können. Wo wir im urbanen Raum Mauern, Geländer und Treppen eher als Hindernisse wahrnehmen, nutzen sie diese Objekte in der Fortbewegung.

Das gute Feedback der Besucher der „Interprint Möbeltage 2013“ ist für Salvatore Figliuzzi und das gesamte Interprint-Team Grund zur Freude: „Bereits im letzten Jahr hatten wir schon sehr viele Besucher. Dass wir in diesem Jahr noch mehr Anmeldungen – sogar aus Übersee – hatten, ist einfach klasse. Gemeinsam mit unseren Partnern der Branche konnten wir Produkte und Märkte aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen auf der ZOW 2014.“

 

Unser kurzer Film gibt Ihnen ein paar Eindrücke von diesem Workshop: zum Film