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imm cologne 2017: Alles ist möglich

Living Styles in einer Zeit der Gegensätze

Erfolgreicher Auftakt des neuen Möbeljahres mit einem Besucherrekord für die Internationale Möbelmesse in Köln: Vom 16. bis 22. Januar 2017 sahen über 150.000 Menschen die größte internationale Einrichtungs-Schau imm cologne, diesmal im Doppel mit der LivingKitchen. Nahezu die Hälfte der Fachbesucher kamen aus dem Ausland in die Rheinmetropole, um sich einen Überblick über die wichtigsten Trends der Branche zu verschaffen. Das ist ein Plus von 4 Prozent beim internationalen Publikum gegenüber dem Vorjahr.

 

Natürlich authentisch

Der Trend zur Natürlichkeit ist ungebrochen: In unruhigen Zeiten schafft sich der Mensch wohlige Räume zum Leben und Arbeiten. Naturholz und natürlich anmutende Holzdekore gehören zu den Spitzenreitern der imm cologne – pur oder kombiniert, beispielsweise mit Stein oder farbigen Flächen. Bei den Hölzern dominieren Eiche, Esche und Nussbaum. Aus drei unterschiedlichen Farbwelten die Holz-Nuancierungen: von natürlicher, lichter Wärme; in Anthrazit- und Grautönen; oder von dunkler Schwere, geköhlt und stark bearbeitet. Mit seinen authentischen Eiche-Dekoren „Eureka" und „Burlington Oak" trifft Interprint den Zeitgeist; ebenfalls in Köln vertreten das stark nachgefragte Interprint-Design „Intra" aus dem ‚Six Pack' 2017, schwarz gebeizte Eigenständigkeit pur.

 

Digitalisierung trifft Materialität

Smart Home und Digitalisierung auf der einen Seite, Materialität auf der anderen. Beide Trends gehen widerspruchslose Symbiosen ein. Stein, Metall, Textil: Wo vieles nicht mehr „greifbar" ist, rückt die Haptik des Materials in den Fokus. Oft gesehen sind Marmor, oxidiertes Messing und Bronze, Samt und Raues. Alle Materialien lassen sich nach Gusto mixen, oft und gerne im Zusammenspiel mit Holz. Starke Vertreter der Materialität auf der imm cologne die Interprint-Dekore „Oxid" im Stein-/Betonlook oder in metallischer Anmutung sowie „Industrial". Auch das ‚Six Pack' Marmor-Design „Veneto" erfreut sich großer Beliebtheit.

 

Wohnlich ruhige Farben

Die Farbwelten der imm cologne signalisieren vor allem eines: die Sehnsucht nach beruhigender Wohnlichkeit. Kaum Schrilles, dafür angenehme Zurückhaltung bei den Farben – ganz im Duktus von Nordic oder Nature Style. Besonders angesagt sind pudrige Pastelltöne mit zurückgenommenem Grau-Touch. Für helle Freundlichkeit sorgen außerdem reichlich Grüntöne. Und überhaupt ist das Thema „Natur" allgegenwärtig: Grünpflanzen, Blumenampeln und Kakteen (zum Beispiel bei Vitra) verkörpern entspannte Natürlichkeit im urbanen Wohnraum. Kräftigere Farbakzente setzen Rot und Grün; auch Orange, Blau und Braun schaffen farbliche Abwechslung. Während Grautöne weiterhin angesagt bleiben – neuerdings häufig mit Akzentfarben kombiniert – ist Weiß klar auf dem Rückzug. Stylische Ausnahme: die komplett in der Nicht-Farbe gestaltete Ausstellungsfläche von String.

 

Materialmix in der Küche

Alle zwei Jahre präsentiert sich die imm cologne im Team mit der Living Kitchen. Prägender Trend der diesjährigen Küchenshow: Materialmix. Moderne Materialien werden unter anderem mit charmanten Retro-Fliesen kombiniert. Viele Küchen-Designer setzen auf den Mix von Stein oder Beton mit Holz. Besonders beliebt die Rustikalität von Altholz im Used-Look: Dass es nicht nur auf Fronten, sondern auch als Arbeitsplatte zum Einsatz kommt, ist ein echtes Novum.

 

Hygge und die Fifties

Hygge in aller Munde: Auf der imm cologne ist das im Zukunftsreport 2017 postulierte Lebensgefühl voll angekommen. Der dänische Begriff bezeichnet die Weiterentwicklung von Cocooning: Aus individualistischen Rückzugs-Tendenzen wird eine sozialere, buntere Form des Lebens und Zusammenlebens. Im Mittelpunkt stehen wesentliche Dinge und Werte; allem voran die gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie. Harmonie von Moderne und Tradition, Helligkeit und Natürlichkeit, unprätentiöse Zurückhaltung, puristische Klarheit: So findet „Hygge" Ausdruck in der Gestaltung von Räumen.

Extrem angesagt sind darüber hinaus Möbel im Mid-Century-Style: Mit ihrer zeitlosen Formensprache transportieren sie das beruhigende Lebensgefühl der Fifties – einer Zeit, in der die Welt gefühlt noch in Ordnung war.

 

Koexistenz der Styles

Wenn man ein Fazit dieser imm cologne ziehen will, dann kann es nur lauten: Alles ist möglich. Den EINEN, alles dominierenden Trend gibt es nicht. In einer Zeit der Gegensätze ist auch das Leben und Wohnen voller gewollter Widersprüche. Ob Retro und Design oder Nordic und Industrial: Die unterschiedlichsten Styles beweisen eine erstaunliche Fähigkeit zu harmonischer Koexistenz. Mit den auf der Messe gezeigten Dekoren und dem neuen ‚Six Pack' bestätigt Interprint ein untrügliches Gespür für den aktuellen Zeitgeist.

 

Man darf gespannt sein, wie sich die Interior Design-Strömungen im nächsten Jahr fortsetzen – auf der imm cologne 2018, vom 15. bis 21. Januar, dann im Doppel mit der LivingInteriors.