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Möbeltrends auf der ISMOB

13. Istanbuler Möbelmesse fokussiert internationale Märkte

Einen vollen Terminkalender hat die internationale Möbelbranche traditionell zum Jahresbeginn. Den Auftakt des alljährlichen Möbelshow-Reigens hat jetzt die ISMOB gemacht: Die größte internationale Möbelmesse der Türkei zeigte vom 10. bis 15. Januar in Istanbul neueste Trends und Styles. Maurizio Burrato vom Interprint-Designteam ist für uns an den Bosporus gereist, um sich auf der ISMOB umzusehen.

 

Zurückhaltung und Zuversicht

Auch wenn das Messeklima insgesamt eher zurückhaltend war, bestand doch Anlass zur Zuversicht: Mit designorientierten, kreativen Lösungen demonstrierten die Aussteller ihre Überzeugung in das Potenzial internationaler Märkte. Zu den starken Kunden der türkischen Möbelhersteller zählen vor allem die arabische Halbinsel, Nordafrika und die Balkanländer.

 

Retro Design und Nordic Style

Globale Trends des Interior Design mit regionaler Couleur – so präsentierte sich die ISMOB mit Blick auf ihre Zielmärkte. Vor allem zwei Trends prägten die Istanbuler Möbelshow: Zum einen das Retro-Design der 1950er und 1960er Jahre. Es ist Ausdruck einer Sehnsucht nach der guten, alten Zeit in einer Epoche des Wandels. Zum zweiten der Scandi- oder Nordic Style mit seinen zurückgenommenen Farben und Materialien. Lässige Natürlichkeit in einer oft ruhelosen Realität.

Auffällig die Vielzahl grafischer Muster auf Möbelfronten: Linien, Punkte und geometrische Formen. Modern interpretierte, arabeske Elemente repräsentieren die Orientierung zur arabischen Welt.

 

Hölzer und Steine

In der Beliebtheitsskala der Hölzer dominieren Nussbaum und Eiche. Mit den Dekoren "Rumford" (Nussbaum), "Eureka" und "Nash Oak" (Eiche) und der Buche "Iconic" hat Interprint erfolgreiche Player im Markt. Mit tendenziell warmen Farben in mittleren und lichten Tönen erhellen die Hölzer das Zuhause. Beliebter Partner für Holz und Unifarben: Stein, zum Beispiel Marmor, der vermehrt auch auf Möbelfronten zur Wirkung kommt.

 

Flächen und Akzente

In dezenter Zurückhaltung üben sich die Flächenfarben: Hier sieht man vor allem Grau, Beige und Braun. Farbliche Akzente setzen Polstermöbel und Accessoires, zum Beispiel in lebendigem Blau und Grün, oder in naturverbundenem Gelb und Terracotta. Was auffällt: Anders als im Vorjahr ist Weiß als Unifarbe nahezu verschwunden. Auch Schwarz als Alternative zum Weiß konnte sich nicht durchsetzen.

 

Zahlen und Ausblick

Im vergangenen Jahr besuchten rund 220 Aussteller und gut 130.000 Besucher aus über 100 Ländern das Istanbuler Möbel-Event. In diesem Jahr dürften es aufgrund widriger Wetterbedingungen weniger gewesen sein. Zudem musste die ISMOB mit einer Konkurrentin wetteifern: Die Möbelschau IMOB ist für Ende Januar ebenfalls in der türkischen Metropole terminiert. Damit beide Events ihre Zielgruppen in Zukunft besser bündeln, wollen sie ab 2018 wieder gemeinsame Sache machen.