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imm cologne: Zuhause ist es am schönsten

Gemütlichkeit und Individualität als Gegentrends zur Digitalisierung

Zum Auftakt des Möbeljahres 2018 haben sich Mitte Januar auf der imm cologne 125.000 Besucher einen Überblick über die Neuheiten der Einrichtungsbranche verschafft. Geprägt war das Messebild von großer Internationalität: Rund die Hälfte aller Gäste kamen aus dem Ausland. Bei den 1.272 Unternehmen, die auf der imm cologne aktuelle Wohntrends zeigten, lag der internationale Anteil sogar bei über 70 Prozent. Das Interprint Design-Team hat die wichtigsten Themen und Trends herausgefiltert.

 

Die Megatrends des Wohnens

Wohnbedürfnisse sind geprägt von unterschiedlichsten Lebensstilen. Wer die Megatrends der Zeit im Blick hat, kann in der Vielfalt der Wahlmöglichkeiten Orientierung geben – so wie Interprint mit seiner aktuellen Dekorkollektion, dem „Six Pack 2018". Die imm cologne sieht die aktuellen Wohntrends von fünf Megatrends inspiriert:

Individualisierung: Online-Welten erschließen eine unendliche Produktvielfalt. Nichts geht ohne individuelle Beratung – heute gerne per Virtual Reality.

Digitalisierung: Smart Home ist die eine Seite der Medaille, die Rückkehr zu Altbewährtem die andere. Boho ist das neue Ethno, Mid-Century-Style das neue Vintage. Das „perfekte" Zuhause dient als Rückzugsort in der digitalen Welt. Licht wird Gestaltungselement. Minimalismus geht Hand in Hand mit Gemütlichkeit. Möbel mit organischer Formensprache, authentische Materialien und warme Farben vermitteln Geborgenheit – die Beliebtheit des Scandinavian Style ist ungebrochen.

// Interprint „Six Pack 2018": Hansen – helles nordisches Holz, auf das Wesentliche reduziert. 

// Delios – geräucherte, rissige Lärche aus dem alpinen Raum.

Globalisierung: Sein Zuhause gestalten heißt, Identität gestalten. Wohnräume werden zu individuellen Schutzzonen in den Weiten einer oft harschen Welt.

Urbanisierung: Knapper Wohnraum in großen Städten macht kreativ. Downsizing mit filigraner Einrichtung und umbaubare Möbel für Co-Living und Co-Working.

Neo-Ökologie: Organisches Design, Naturfasern und ökologische Wertstoffe wie Linoleum stehen für Nachhaltigkeit. Pflanzen bringen Natur ins Haus. Grün ist weiter Trendfarbe.

 

Natürlich Holz

Auf der Suche nach Natürlichkeit führt kein Weg an Holz vorbei. Ganz weit vorne: Eiche in vielen Varianten, zum Beispiel weiß oder schwarz geölt, lasiert oder gebleicht. Äste sind eher selten, eine authentische Optik steht im Vordergrund. Breite und schmale Planken sorgen für ein lebhaftes Bild.

// Interprint „Six Pack 2018": Artisan Oak – authentische Eiche mit warmem Altholz-Charakter.

Sehr präsent auch Nussbaum in verschiedenen Optiken – teils mit Splint. Und wieder die Kombination von schmalen und breiten Planken. Nadelhölzer bilden eher die Ausnahme.

// Interprint „Six Pack 2018": Garbo – zeitlose Nussbaum-Interpretation eines Obstholzes.

Als Alternativen sieht man OSB, Holzwolle-Leichtbauplatten und Seekiefer, naturbelassen oder farbig behandelt.

 

Materialien zum Wohnen

Traditionell bis modern: Die Bandbreite der Materialität ist groß. Typische Vertreter behaglicher Haptik sind Samt und Wolle. Gefärbtes Glas, Drahtglas und Metall – zum Beispiel Messing oder Schwarzstahl – passen zu modernem Design wie auch klassischen Entwürfen. Kupfer ist auf dem Rückzug. Urbane Anmutung bieten Stein, Stahl und Keramik – letztere häufig als Oberfläche von Tischen oder Boards. Beton scheint seinen Zenit erreicht zu haben.

// Interprint „Six Pack 2018": Grid – Materialmix in der Optik von Beton und Stein.

// Aurora – kaltgewalzte Stahlplatte mit Metallic-Effekten.

 

Behagliche Farb-Welten

Noch gemütlicher wird es mit den neuen Farben. Erdige Terrakotta-Töne stehen für naturnahes Wohnen, genauso wie das neue Olivgrün, das mit seinem Grauanteil eher leise daherkommt. Das Blau-Spektrum reicht von Hellblau über Türkis bis Petrol – alles Farbtöne mit beruhigender Wirkung. Äußerst beliebt ein gedecktes, pudriges Rosa, oft als Samtbezug von Sofa oder Sessel. Komplettiert wird die Farbskala des Wohnens von Schwarz und Grau.

 

Welcher dieser Trends sich nachhaltig durchsetzt, wird die Zukunft zeigen. Antworten gibt spätestens die nächste imm cologne im Januar 2019 – dann wieder im Doppel mit der LivingKitchen.